Der Hut ist so beliebt wie lange nicht, doch fester Bestandteil der Herrengarderobe ist er schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Man trägt ihn heute weil man will und nicht weil es so üblich ist.
Hosenträger haben den großen Vorteil, dass sie die Hosen vor dem Herabrutschen bewahren. Die Hosen hängen an den Schultern und werden nicht mit Hilfe eines Gürtels an Bauch, Hüfte oder Taille fixiert.
Maßschuhe sind für viele Männer ein Traum. Perfekt passende Schuhe, die genau dem eigenen Geschmack entsprechen, sind schwer zu finden. Der Gedanke, dass ein Handwerker viele Stunden Arbeit in ein Unikat investiert, macht die Sache zusätzlich interessant. Kein Wunder, dass Maßschuhmacher wieder mehr Zulauf haben, obwohl die Mode ansonsten immer lässiger wird.
„Ältestes Schuhhaus Deutschlands“, so nennt sich EdMeier München. Dabei bekommt man dort längst die komplette Garderobe. Ich habe in München ein Lieblingsteil gefunden.
Ich kenne den Herrenschneidermeister Markus Schnurr seit etwa 15 Jahren. Das erste Mal habe ich ihn getroffen, als er an einem Seminar für Herrenschneider teilgenommen hat, das ich zusammen mit dem Londoner „bespoke tailor“ John Coggin für Fachkreise veranstaltet habe.
Der Kölner Couturier Carlo Jösch näht Maßkleidung für Herren und Damen. Und ab zu auch mal einen Kilt. Wir sprachen mit ihm über seine Leidenschaft für handgemachte Mode, die schottische Nationaltracht und perfekte Passform.
Kein Kleidungsstück, das wir für die Außenwelt sichtbar tragen, kommt uns so nah wie das Hemd. Und keines darf so sehr für sich beanspruchen, uns im wahren Wortsinn einzurahmen. Der Kragen ist sozusagen der Sockel, auf dem unser Gesicht wie eine Büste präsentiert wird.
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