Emma Willis eröffnete 1999 ihren Laden in der Londoner Jermyn Street und übernahm später die Werkstatt ihres örtlichen Zwischenmeisters. Seit 2010 fertigt sie Hemden, Boxershorts, Pyjamas und Morgenmäntel im Bearland House in Gloucester, aus besten europäischen Stoffen.
Ignatious Joseph, einer der weltweit bekanntesten Hemdendesigner, im Gespräch über die gelben Schachteln, das mehrfarbig dessinierte Hemd mit hohem Kragen und über seine roten Maßschuhe, die er auf Nachfrage gern als Aldi-Schuhe ausgibt.
Bernhard Roetzel kehrt zu Alessandro Siniscalchi nach Mailand zurück, drei Jahre nach dem ersten Bericht. Neue Anproben, neue Hemden, dieselbe Arbeitsweise: alles Handarbeit, abgesehen von den Maschinennähten.
Thomas Mason wurde 1796 in Lancashire gegründet und gehört seit 1992 zur Albini-Gruppe in Albino bei Bergamo, dem weltweit größten Hersteller feiner Hemdenstoffe. Bernhard Roetzel besucht die Weberei und sieht den Stoffen beim Entstehen zu.
Martin Weigand übernahm 2004 die 1953 gegründete Reiser Manufaktur, eines der wenigen deutschen Maßhemdenateliers, in dem komplett im Haus zugeschnitten und genäht wird. Zum Erbe gehören Schnittmuster prominenter Kunden der Bundesrepublik.
Roberto Benignetti betreibt Polsino seit 2015 im Berliner Barbershop Gentlemen's Circle. Die Hemden werden in Rom in der seit 1956 bestehenden Familiennäherei genäht. Bernhard Roetzel bestellt ein Hemd aus Albini-Stoff.
Jaroslaw Szychulda fertigt unter dem Markennamen Emanuel Berg seit Jahrzehnten Hemden für Kunden weltweit. Bernhard Roetzel besucht den polnischen Hemdenmacher an der Ostseeküste und sieht beim Zuschnitt und Nähen zu.
Annie und David Petterson gründeten 1928 in Gånghester die Hemdenfabrik, aus der 1950 die Marke Eton wurde. Bernhard Roetzel testet ein Buttondownhemd aus weichem Oxford mit präzise zusammenlaufenden Streifen für 129 Euro.
Heinrich Sabielny führt das 1950 von Ilse Strelow gegründete Atelier Fasan in der Berliner Giesebrechtstraße, ganz in der Nähe des Kurfürstendamms. Einer der letzten Chemisiers in Deutschland, der direkt im Laden zuschneidet und näht.
Der Buttondown-Kragen heißt eigentlich Polo Collar und wurde 1869 von Brooks Brothers lanciert. Bernhard Roetzel rezensiert ein Hemd aus dem Pariser Atelier Besnard und erklärt, warum der Kragen die Krawatte braucht.
Bernhard Roetzel rezensiert ein Konfektionshemd von Budd Shirtmakers in England gefertigt, Tailored Fit mit Forward Collar und Doppelmanschetten für 130 Pfund. Wie schlägt sich das günstigere Modell gegen das Sea-Island-Cotton-Hemd für 325 Pfund?
Der neapolitanische Hemdenmacher Luca Avitabile ist bei englischsprachigen Bespoke-Fans dank Simon Crompton bekannt. Bernhard Roetzel rezensiert das „Washed Oxford Light Blue Shirt“ aus dem Online-Shop, 200 Euro, „handmade in Napoli“.












