22 Jahre alte Bootsschuhe von Timberland, bei Christian Kerber fotografiert im Jahr 2003, fast jeden Sommer barfuß getragen. Bernhard Roetzel lässt sie bei der Berliner Schuhmacherei Pöschk neu besohlen und prüft, was eine fachmännische Reparatur kostet und bringt.
Korbinian Ludwig Heß war erstmals mit einer Trunkshow in der Schweiz, zu Gast beim Zürcher Feintäschner Peter Nitz. Im Interview spricht der Berliner Maßschuhmacher über den Schweizer Auftakt, das Gefühl bei der ersten Anprobe und seine Handwerksphilosophie.
Brummer arbeitet seit den 1990er Jahren in der ersten Etage der Tauentzienstraße 17, nur nach Termin. Inhaber Gerd Seehafer führt einen der breitesten Bestände an englischen Klassikern in Deutschland, vom Smoking bis zum Cut.
Burg & Schild in Berlin-Mitte gehört zu den besten Ausstattern der Stadt. Japanischer Denim, amerikanische Kultmarken, europäische Manufakturware. Bernhard Roetzel über Kay Knipschild und einen Laden, den er seit 2008 regelmäßig besucht.
Jan-Henrik Scheper-Stuke, einst Geschäftsführer von Edsor Berlin, baute mit Günther H. Stelly nach dessen Verkauf das neue Krawattenlabel Auerbach Berlin auf, benannt nach einem jüdischen Berliner Unternehmer. Heute betreibt Auerbach elf Standorte deutschlandweit.
Der Prager Schneider Zdeněk Hartl, seit über 25 Jahren wöchentlich Gast bei Jungmann & Neffe in Wien, gibt sein Berliner Debüt im Atelier von Korbinian Ludwig Heß in Wilmersdorf. Bericht von der ersten Trunkshow und den ersten Bestellungen.
Maximilian Mogg, Jahrgang 1993, führt seit 2018 in der Bleibtreustraße 27 in Berlin-Charlottenburg sein Bespoke-Atelier. Porträt eines Schneiders, der in der Savile Row nicht auffallen würde und in Berlin als deutscher Vorzeige-Bespoke-Designer gilt.







