Anzeige: Zwei Frühjahrslooks mit Stücken aus dem Katalog von The British Shop. Leinensakko von Charles Robertson, Polo von Chester Jefferies in Weinrot, Kaschmir-Leinen-Pullover von William Lockie und ein Country Jacket von London Tradition aus Brisbane-Moss-Stoff.
Christoph Renner verbindet bei Franz Gustav Schuhe klassische Formen mit Macharten wie Blake und Overflex. Im Interview erklärt der Gründer seine „progressive Klassik“ und warum Anziehen Vorfreude und Ausziehen ein Lächeln auslösen soll.
Erik Martin Lawart fertigt in seiner Prager Wohnung Maßschuhe komplett von Hand, Autodidakt seit 1995, jeder Leisten selbst aus Holz gesägt. Kein Schaufenster, kein Laden. Von der Bestellung bis zum ersten Paar vergehen rund neun Monate.
Oliver Zaurins, Jahrgang 1969, führt seit 2006 seine Maßschneiderei in der Hamburger Rathausstraße 12. Über 10.000 Anzüge, gelernt bei Georg Meinhold, Meisterprüfung 1997 in Düsseldorf. Bespoke und Maßkonfektion ohne Hausstil, der Kunde wählt die Tradition.
Helmut Keul fing mit 17 Jahren an, seine eigene Unterwäsche zu nähen. Heute näht er unter dem Label Lamb & Shadow Boxershorts aus italienischen Albini-Stoffen. Im Interview über Maßhemden-Vergleiche, Schnittfragen und das, was gute Boxershorts ausmacht.
Carmine Sansaro reist seit 2014 jährlich nach Berlin für Trunkshows bei Roberto Benignettis Roberto's Gentlemen's Suppliers in der Charlottenstraße. Im Interview erzählt der römische Maßschneider, wie aus einer Empfehlung elf Jahre Zusammenarbeit wurden.
Bernhard Roetzels Vorschau auf 2021 in fünf Prognosen: Förmlichkeit kommt zurück, Britisch kommt zurück, Bespoke wächst weiter. Ein subjektiver Ausblick darauf, wohin sich die klassische Herrengarderobe nach einem Jahr Home-Office bewegen könnte.
Bernhard Roetzel testet aus der Frühjahrskollektion 2025 von The British Shop einen Lederblouson aus Ziegenvelours in Bottlegreen, mit Rippenstrick an Saum und Ärmel. Dazu ein zweites Outfit mit klassischen britischen Übergangsteilen.
Trenchcoat oder Slipon aus Baumwollgabardine, Etaproof aus der Schweiz, das alte englische Ventile: Bernhard Roetzel stellt die leichten Frühjahrsmäntel vor und erklärt, was wasserdicht heißt und was nicht.
Nach über 20 Jahren bestellt Bernhard Roetzel wieder Hosen mit Gürtelschlaufen, bei Salon Hartl in Prag. Rückblick auf 30 Jahre Hosenstile zwischen schmal und mit Bundfalten, zwischen Hannover, der Pitti Uomo und der Savile Row.
Bernhard Roetzel sah die Tebajacke erstmals 1987 in Barcelona an gut gekleideten Herren, später wieder in Cádiz. Eine Rezension der spanischen Jacke, die wie einst Tweedsakko und Pennyloafer gerade weltweit Anhänger findet.
Der Berliner Maßschuhmacher Korbinian Ludwig Heß bringt eine Schuhpflegebox aus Holz heraus, bestückt mit Saphir-Produkten. Im Gespräch erklärt er, warum weniger Fett besser ist und worauf es bei Creme und Wachspaste ankommt.
Am 14. Juni 2025 veranstaltete die M. Müller & Sohn Fachschule für Mode & Schnitt-Technik in Hamburg ihren ersten Open Day. 200 Besucher, Workshops und ein Gespräch mit Schulleiterin Jasmin Clausen über digitale Schnittkonstruktion und die Zukunft der Schneiderei.
Bernhard Roetzel hat sein erstes Hemd bei Campe & Ohff bestellt, aus Alumo-Stoff aus Appenzell, vermessen in Hamburg, abgeholt am Walter-Benjamin-Platz in Berlin. Tragebericht und Gespräch mit Hans-Henrik Ohff über die Arbeitsweise der Manufaktur.
Mircea Cioponea, Gründer des Schuhblogs Claymoorslist, hat in Bukarest mit Petru Coca ein Maßschuhatelier eröffnet. Im Interview spricht er über das rumänische Schuhmacher-Erbe südlich der Karpaten und warum Bukarest 1945 noch eine Stadt der Schuhmacher war.
James Fox, Marketing-Chef beim familiengeführten Schuhhersteller Crockett & Jones in Northampton, im Interview über Pandemie-Lage, Werksstillstand und die Frage, warum es immer Kunden für die Klassiker geben wird.
Vom 31. Juli bis 5. August 2023 tagte der 1865 in Brüssel gegründete Weltverband der Schneidermeister in Biella. Bernhard Roetzel spricht mit Alfredo de Giglio über den Kongress und das internationale Schneiderhandwerk.
Benedikt Fries hat das Krawattenlabel Shibumi vor elf Jahren als Online-Shop gegründet. Im Berliner Interview erklärt er das japanische Ästhetikkonzept hinter dem Namen und seine persönliche Bespoke-Philosophie.