Kommentare von Lesern und die Antworten von Bernhard Roetzel, zuletzt geschrieben zuerst. Kommentieren können Sie unter jedem Beitrag, ohne Anmeldung.
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Hallo Herr Roetzel Eine Frage zum Thema Schuhe. Ich habe u. a. Halbschuhe und Boots von John Crocker. Das Leder ist ziemlich fest und steif. Haben Sie evtl. einen Tipp, welche Möglichkeiten es gibt, um das Leder geschmeidig zu bekommen? 2. Frage: was halten Sie von Chrysalis Tweed Jacken? Viele Grüße aus Köln Günter Hilger
Hallo Herr Hilger, wenn das Leder am Schaft und ingesamt fest und steif ist, hilft nur häufiges Tragen. Sie können die Schuhe sonst auch an diesen Stellen mit den Händen ein wenig bearbeiten, als behutsam biegen und flexibel machen. Wenn der Schuh an den Zehen drückt, weil das Leder steif ist, kann ein guter Schuhmacher abhelfen. Da würde ich mich vertrauensvoll an John Crocket wenden. Von Chrysalis habe ich Ende der 1990er Jahre meinen ersten Fieldcoat aus Tweed mit wasserdichter Membran bekommen und bin seitdem ein großer Fan der Marke. Seit ich die Fieldcoats habe, trage ich im Winter überhaupt nicht mehr die Wachsjacke. Der Fieldcoat ist warm und wirklich wasserdicht und bedarf keiner …
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Guten Tag Herr Roetzel und Hallo an alle Leser der Kommentare, ich möchte vorausschicken, daß ich mit großer Freude den Newsletter und die Webseite lese. Meine Barbour-Jacken-Nutzung begann ich den 80er Jahren als ich mein Motorrad stilllegen musste und damit auch meine sehr geschätzte Belstaffjacke nicht mehr tragen wollte. Ich suchte Ersatz und entdeckte eine Beaufort, die mich durch die Studienzeit und darüber hinaus zuverlässig begleitete. Später wurde eine Reparatur notwendig und die Jacke erhielt neue Ärmel. Seitdem reinige und wachse ich selbst, was meiner Erfahrung nach die Lebensdauer erheblich erhöht. Vor etwa Jahren kam noch eine Bristol hinzu. Nun habe ich eine Frage und Bitte …
Lieber Herr Keim, es freut uns sehr zu hören, dass Ihnen der Newsletter zu gefallen scheint und die Webseite auch. Mit der Idee für Kleidungssempfehlungen für den fahrradfahrenden Herren rennen Sie bei uns offene Türen ein. Tatsächlich planen wir gerade einen ersten Beitrag, der mich auf einem Fahrrad zeigen wird. Mehr verraten wir nicht. Dort wird es aber weniger um praktische und stilvolle Kleidung gehen, wir werden die Bilder bei gutem Wetter machen. Wir werden auf jeden Fall aber das Thema "stilvoll auf dem Rad bei schlechtem Wetter" aufgreifen. Herzliche Grüße Bernhard Roetzel
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Ich bin im November in Mailand und spiele mit dem Gedanken, mir dort ein Hemd anfertigen zu lassen. Dürfte ich Sie fragen, mit welchem ungefähren Preisniveau man bei Herrn Siniscalchi rechnen sollte? Vielen Dank für die interessante Lektüre und Ihre Rückmeldung. Viele Grüße
Bei meinem letzten Besuch bei Herrn Siniscalchi, der allerdings schon 2 Jahre zurückliegt, lag der Preis bei 600 Euro pro Hemd. Das hört sich zunächst einmal nach sehr viel an (was es auch ist), es schließt allerdings jede Stoffqualität ein und so viele Anproben, wie nötig. Außerdem auch eventuelle nötige Änderungen nach den ersten ca. 10-12 Einsätzen des Hemds. Wenn man dann noch als Vergleich hinzuzieht, was Konfektion oder MTM bei einigen Neapolitanern kostet (oder Hemden in London, die mit der Maschine gemacht sind), relativiert sich der Preis.
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Guten Tag Zusammen, ich bin Besitzer einer Barbour Bristol, die etwas taillierter geschnitten ist. Sie ist seit Jahren mein treuer Begleiter, besonders im Frühjahr oder Herbst. Das Klischee, das nur Studenten diese Art von Jacken tragen, ist längst überholt. Gerade neulich, als wir aus London zurückkamen, sprach ich mit meiner Nachbarin über die klassische Englische Mode und sie berichtete mir voller Stolz, nachdem sie mich in meiner Jacke sah, dass sie auch seit mittlerweile über 35 Jahren im Besitz einer Barbour Jacke sei und sie diese mal wieder aus dem Schrank hervorholen will. Ich persönlich trage dazu auch gerne eine Flatcap. Als Accessoire nehme ich auch gerne den Regenschirm von …
Guten Tag und vielen Dank für Ihre Geschichte über und mit Barbour. Diese Jacken verbinden die Generationen und schlagen auch Brücken zwischen den Anhängern verschiedener Stilrichtungen. Die Schnittminge ist meistens die Liebe zu Großbritannien, zeitlosen Dingen und Qualität. Ich finde es schade, wenn man sich aufgrund von Vorurteilen gegen Menschen, die diese Jacken auch mögen, davon abhalten lässt, Barbourjacken zu tragen. Als ich meine erste Moorland kaufte (ich glaube, es war 1988 oder 1989, sie hat damals bei Smith Traditional in Hamburg 389 DM gekostet), war ich sehr glücklich und stolz. Die Jacke war für mich damals eigentlich zu teuer aber ich wollte sie unbedingt haben. Dass ich …
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Sehr interessante Geschichte. Leider ist Drakes in den letzten Jahren preislich ziemlich abgehoben. Stilistisch natürlich nach wie vor in vielerlei Hinsicht interessant. Grüße aus Wien!
Ich finde, dass Drake's eine sehr spannende Kollektion hat. Aber Drake's ist eben nicht mehr der reine Cravatier, der die Firma ursprünglich war. Aber Michael Drake ist eben auch nicht mehr dabei.
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Interessanter Beitrag, vielen Dank! Stutzig macht mich die enorme Breite der Krawatte, denn ich meine neulich gelesen zu haben, dass Michael Drake der Ansicht ist, zwischen 7 und 9 Zentimeter sei "erlaubt", 8cm ideal. Natürlich produziert die Firma Heute nur noch Krawatten in dieser Breite. Mir persönlich sind sie etwas zu schmal, obwohl zumeist sehr geschmackvoll und einzigartig. Mein Ideal bewegt sich wohl eher bei 9 bis 9,5cm. Wobei auch die Frage eine Rolle spielt, wie schnell die Krawatte sich verjüngt. Jedenfalls trage ich auch gerne etwas breiteres Revers. Herzliche Grüße aus Bayern
Vielen Dank für Ihre Gedanken! Diese Krawatte stammt aus den späten 1990ern, damals hat Michael Drake die Krawatten in der Breite in seiner Manufaktur gefertigt. Die Aussage, die Sie zitieren, kenne ich nicht. Ich glaube aber nicht, dass es um "erlaubt" oder "nicht erlaubt" geht bei Krawatten. Konfektionskrawatten wechseln ihre Breite immer wieder. Besser ist es aber, sich eine Krawattenbreite auszusuchen, die zu den eigenen Proportionen passt. Doch wer lässt sich schon Krawatten anfertigen? Stattdessen bleibt man dann wohl bei der Breite, die es irgendwann mal im Handel gab und trägt sie weiter. Meine neueste Krawatte von E. Marinella, die etwas 2 Jahre alt ist, misst übrigens 9 cm an der …
Guten Tag Herr Roetzel, ich bezog mich auf diesen Kommentar: https://www.permanentstyle.com/2010/04/the-philosophy-of-michael-drake.html Selbstverständlich ist auch die Krawattenbreite der Mode unterworfen. So lange es zum Gesamtbild passt, stört auch eine schmalere Krawatte keineswegs. Keiner würde Paul Newman schlechten Stil vorwerfen, weil er in den 60ern schmale Binder zu schmalen Revers und schmalen Hosenbeinen trug! Herzliche Grüße
Danke für den Link! Ich habe eben eine alte Folge von "Die Straßen von San Francisco" gesehen. Inspector Heller (Michael Douglas) trug da eine wunderbare Strickkrawatte, die wahrscheinlich 10 bis 12 cm breit war. Ich muss direkt mal meine Strickkrawatten von Drake's nachmessen, die ich auch um 1999 von Michael Drake bekommen habe, die waren ein bisschen breiter als die von Ascot.
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Lieber Herr Roetzel, Vielen Dank für diesen und weitere informative Artikel. Ich wohne in Berlin und plane, mir nach und nach einen klassischen Kleiderschrank am liebsten aus einer Hand aufzubauen. Hier stehe ich aktuell vor der Entscheidung zwischen Brummer und Cove, würden Sie einen der beiden, oder auch eine dritte Alternative, am ehesten empfehlen? Wenn es Unterschiede bzgl. der Gestaltungsmöglichkeiten gibt, würden mich auch diese interessieren, da ich mit meinen 20 Jahren zwar auf der einen Seite gerne klassisch britischen Stil bevorzuge, auf der anderen Seite mich aber auch ein wenig anpassen muss, wie Sie sicher verstehen. Obwohl der Preis nicht die entscheidende Rolle spielt, ist …
Lieber Herr T., es ist sicherlich eine gute Idee, die Garderobe gemeinsam mit möglichst wenigen Lieferanten aufzubauen. Vor allem, wenn es um Maßkleidung geht, ob nun MTM oder Bespoke. Wichtig ist zunächt, dass Sie sich Zeit nehmen. Gehen Sie also beiden Firmen hin und gewinnen Sie einen persönlichen Eindruck. Wenn Sie sich dann noch nicht entscheiden können, sollten Sie vielleicht bei beiden ein Basisteil ordern, z. B. eine Hose aus grauem Wollfresko. Am besten, aus dem identischen Stoff, z. B. von Dugdale Bros. Und dann einfach mal sehen, wie die beiden da ran gehen und wie das Ergebnis ausfällt. Da ich Sie nicht kenne, kann ich nicht sagen, wer von beiden Ihnen besser zusagen wird. Oder …
Vielen Dank für diesen Ratschlag, gestern war ich zum ersten Mal bei Brummer und war insgesamt sehr positiv überrascht, sodass ich demnächst auf jeden Fall wieder dorthin gehen werde. Der einzige Aspekt, den ich nicht ganz verstanden habe, ist, dass die einreihigen Anzüge ausschließlich in Dreiknopfvariante auf Lager sind und man sich die Zweiknopfvariante per MTM anfertigen lassen müsste, begründet wurde das laut meinem Verständnis mit dem britischen Stil des Hauses. Für Standard Büro Anzüge kann ich mich jedoch trotz allem nicht richtig mit der Dreiknopfversion anfreunden, weshalb dort wahrscheinlich MTM die zugegeben deutlich kostenintensivere Alternative wäre. Teilen Sie die Auffassung …
Es freut mich, dass Sie schon bei Brummer waren. Vielen Dank für Ihre Eindrücke. Ich teile tatsächlich die Auffassung des Hauses über Einreiher mit Dreiknopf-Front. Für mich ist das die klassischere Variante, die man leider von der Stange heute fast nicht mehr findet. Ich will nicht sagen, dass der britische Einreiher grundsätzlich so geschnitten ist, dafür sind die Varianten bei der Maßschneiderei zu groß (ich habe z. B. auch Einreiher mit einem Knopf aus der Savile Row). In der britischen Konfektion war dieser Schnitt aber von den 1940ern bis zu den 1970ern und dann wieder von den 1980ern bis Ende der 1990er Standard. Jüngere Leute kennen heute fast nur die 2-Knopf-Front, für welche Form …
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Per Zufall habe ich ein Foto mit 3englischen Herren im schwarzen Mantel mit Samtkragen gesehen. Da ich so etwas nicht im täglichen Leben, auch nicht bei Opernbesuchen gesehen habe, habe ich bei meiner Suche im Internet festgestellt, dass es diese Mäntel noch zu kaufen gibt. Meine Frage lautet. Wann, wo und wer trägt so etwas ? Muss ich dafür nach GB fliegen ? Gerade in der heutigen dekadenten Zeit erwacht in mir der Widerspruchsgeist und ich interessiere mich für derart stilvolle Kleidung.
In Deutschland sind Mäntel mit schwarzem Oberkragen aus Samt sehr selten zu sehen. In Großbritannien aber auch in den USA trägt man solche Mäntel, z. B. als Chesterfield aus grauem Fischgrat, typischerweise zum Businessanzug (mit schwarzen Schuhen natürlich). Auch als Abendmantel zum dunklen Anzug oder Smoking ist ein schwarzer Oberkragen aus Samt passend. Angeblich stammt die Mode daher, dass der britische Adel seine Trauer über den Tod so vieler Standesgenossen bei der französischen Revolution ausdrücken wollte. Der schwarze Samtkragen war somit Ausdruck von Solidarität und auch monarchistischer Gesinnung. Heute ist diese Bedeutung in Vergessenheit geraten. Dennoch steht der schwarze …
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Guten Tag, vielen Dank für den interessanten Artikel, aber woher kommen die Rendenbach Sohlen? Der Hersteller hat meines Wissens vor ein oder zwei Jahren geschlossen Viele Grüße Eugen Lohr
Sehr guter Punkt, geehrter Herr Lohr! Sie haben mich bei einem Fehler bzw. bei dem, was man umgangssprachlich "Freudscher Versprecher" nennt, ertappt. Ich werde das korrigieren. Herr Robakowski hat natürlich nicht von Rendenbach gesprochen. Wobei einige Hersteller und Werkstätten sich seinerzeit noch Lagerbestände gesichert haben. Herzliche Grüße!
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Guten Tag, Herr Roetzel, in Ihrem Buch und auch an anderen Stelle sind mir mehrfach Erwähnungen und Empfehlungen von Hosen aus Cavalli-Twill aufgefallen. Dazu hätte ich eine Frage. Bei meiner Recherche habe ich festgestellt, dass die meisten derzeit erhältlichen RTW Cavalli-Twillhosen zwar Gürtelschlaufen, aber keine Pleats haben. Das finde ich etwas schade, da sie mir dadurch zu langweilig erscheinen und eher wie Chinos wirken. Ich meine mich zu erinnern, auf einer Website gelesen zu haben, dass Cavalli-Twill ursprünglich von Militäruniform abgeleitet wurde und daher ursprünglich auf Details wie side adjustor, pleats oder Umschläge verzichtet wurde. Stimmt das? Gleichzeitig scheint Herzog …
Sehr geehrter Herr Mustermann, "Cavalry twill" ist tatsächlich ein Stoff, der ursprünglich für Reithosen verwendet wurde. Das war in den Zeiten, als Reithosen noch aus Wollstoffen geschneidert wurden, also im frühen 20. Jahrhundert. Der Schnitt richtete sich nach der damaligen Mode, die sich am Verwendungszweck orientierte. An meine Aussage, auf die sich beziehen, erinnere ich mich dunkel. Ich weiß, dass bei Cordings in den späten 1980ern die Hosen aus diesem Stoff Seitenschnallen hatten und "flat front". Was den sportlichen Charakter der Hose betonte. Typisch waren bei Hosen aus diesem Stoff auch Quertaschen (habe ich z. B. auch bei Hosen aus grauem C. bei Hartl in Prag so machen lassen) …
Herr Roetchel, vielen Dank für Ihre Antwort! Letztes Jahr sah ich an einem Bahnhof einen älteren Herrn in einem Tweedjakko und einer Cavalry-Twill hose. Der Stoff war recht glatt(sleek), daher wirkte die Kombination ehrlich gesagt etwas altmodisch. Auch online habe ich bemerkt, dass viele diesen Stil als abstoßend empfanden. Trotzdem wünsche ich mir eine Cavarly-Twillhose. Leider haben die Modelle, die ich online finde, nur einen Gürtel statt Side adjustor und keine horizontalen Taschen. Ich werde mir die von Ihnen erwähnte Firma einmal genauer ansehen. Ich erinnere mich, dass Ihr Freund Torsten aus Danemark auf seiner Website erwähnte, graue Cavarly Twill hosen seien in Italien beliebt …
Ein kleines P. S. zu Ihrer Frage und meiner ersten Antwort. In der aktuellen Herbst-Kollektion von Kit Blake finden sich Hosen aus Whipcord und Cavalrytwill, z. B. diese hier: https://kitblake.com/collections/autumn-winter-collection/products/duke-taupe-cavalry-twill-trousers
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Lieber Herr Roetzel, Vielen Dank für den wunderbaren Artikel. Zudem würde mich Ihre Meinung zur Leibhöhe der Hose interessieren, in Verbindung mit der Höhe der Schliessknöpfe der Jacke. Prinzipiell trage ich meine Hosen, unabhängig ob Bundfalte oder Flatfront gerne etwas höher. Grüße
Vielen Dank für das Echo auf den Beitrag. Die Höhe des Bunds ist tatsächlich ein wichtiger Punkt, den wir in dem Artikel nicht besprochen haben. Bei einer subjektiv höher sitzenden Hose befindet sich der Bund etwas oberhalb der Taille, also oberhalb der Körpermitte nach goldenem Schnitt. Das streckt die Figur und verlängert optisch die Beine. Der Schließknopf der Jacke liegt dann auf oder knapp über dem Bund. Bei der Dreiknopf-Jacke also der mittlere Knopf, bei Zweiknopf der obere (was Sie natürlich wissen).
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Sehr interessant. Mir wurde 2003 das Buch "Der Gentleman" zu Beginn meines Berufslebens geschenkt. Angeregt davon habe ich mir dann eine Barbour Border in blau gekauft, die bis vor zwei Jahren gute Dienste geleistet hat. Der Tipp von Herrn Rötzel war schon richtig: man ist damit immer richtig gut angezogen. Gerade für das viele Reisen bei meinem damaligen Job/Lifestyle war die Jacke mit allen ihren Taschen super. Am Wochenende habe ich dann immer die Zeitung in die Rückentasche gesteckt oder habe meine Einkäufe darin verstaut. Später kam noch eine braune Beaufort und eine grüne Bedale dazu, und auch noch eine zufällig gekaufte gefütterte Weste in schwarz. Alles immer praktisch und …
Vielen Dank für diese schöne Barbour-Geschichte!
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Guten Tag Herr Roetzel, haben Sie eine Bezugsadresse für diese Hosen in Deutschland? Ich habe Kit Blake direkt gefragt, aber leider keine Antwort erhalten. Beste Grüße
Hallo Lars, ich habe die Hose im Onlineshop gekauft. https://kitblake.com/collections/kit-blake-trousers Viele Grüße
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Guten Morgen Herr Roetzel, der Anzug macht einen sehr guten Eindruck! Die Passform ist für eine Maßkonfektion tatsächlich beachtlich. Einer der entscheidenden Punkte ist sicherlich das Drehen des Ärmels: Viele Schneider scheuen diese Anpassung, die aber (bei mir) dringend notwendig ist, wie ich selbst im letzten Jahr gelernt habe. Es ist kein leichter Eingriff, der auch recht teuer ist, aber es lohnt sich. Dass Massura diese Anpassung bei einer Maßkonfektion vornimmt, finde ich bemerkenswert. Aber auch Ihre Brust- und Schulter sitzen gut. Beim Stoff bin ich mir nicht so sicher, ob es meine Wahl wäre: Ein DB mit diesem eher auffälligen Stoff wirkt mir etwas unentschlossen: Ist der Anzug eher …
Guten Morgen, der Solaro-Stoff ist tatsächlich genau auf der Mitte zwischen "casual" und "förmlich" einzuordnen. Einen Anzug aus diesem Stoff würde ich nur am Tage tragen, ähnlich wie einen Anzug aus leichtem Glencheckstoff. In Italien sind Anzüge aus diesem Stoff Klassiker für das Frühjahr.
Beim Stoff kann man natürlich immer unterschiedlicher Meinung sein. Ihr Unsicherheit, ob der Stoff eher Casual oder eher formell ist, empfinde ich als gute Beschreibung des Vorteils dieses Stoffs: Er ist in viele Richtungen hin kombinierbar mit Hemd, Krawatte und Schuhe.
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Hallo Herr Roetzel, wie finden Sie das Stoffgewicht bei Anton Meyer? Die Anzüge sind meistens um 170 g/m^2, auch Ihr Anzug würde ich denken. Funktioniert das in Wirklichkeit?
Ich mit dem Stoffgewicht sehr gut zurecht. Wie "warm" man Stoffe empfindet, ist allerdings sehr subjektiv.
